Schiesser Medien

Über den Wandel der Medienlandschaft

Unser Leben besteht aus permanenter Veränderung. Diese Veränderung sehen wir beispielsweise auch in der Medienwelt. Wo früher die Zeitung aufgeschlagen wurde, um die neuesten Informationen zu entnehmen, wird heute im Internet nach diesen frischen Informationen gesucht. Wir veröffentlichen regelmäßig Artikel über alle Facetten dieses Wandels auf unserem Blog.

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Die schnelllebige Zeit und die Medienwelt

Der eine nennt es Segen, der andere Fluch – die Möglichkeit, über jede nur erdenkliche Nachricht innerhalb kürzester Zeit informiert zu werden. Ein Fahrrad wurde gestohlen? Im Internet gibt es darüber sicherlich eine Berichterstattung. Ein Baum stürzt um? Auch darüber werden wir tagesaktuell informiert. Ob es uns interessiert oder nicht. Krisen auf der ganzen Welt? Was früher nicht in die Tagesschau gepasst hat, passt jetzt definitiv ins Internet.

Das mag auf der einen Seite gut sein. Denn durch die schnelle Weitergabe von Informationen ist es möglich, Menschen zeitnah zu informieren. Diese neue Berichterstattung bringt aber auch den Nachteil mit sich, dass wir das Gefühl haben, dass die Welt viel unsicherer geworden ist. Denn wir haben auf einmal Zugriff auf Informationen, die wir im Vorfeld nicht hatten. Wir wissen jetzt, dass in München ein Fahrrad gestohlen wurde, obwohl wir nicht in München leben. Das wäre vorher nicht der Fall gewesen. Wir wissen auch, dass irgendwo im tiefsten Afrika gerade Konflikte mit der Waffe ausgetragen werden. Die Tagesschau hätte es vielleicht nicht gebracht. Und auch in den Printmedien wäre darüber vielleicht kein Wort verloren worden. Aber das Internet greift es auf und suggeriert uns so, dass die Welt gefährlich und schlecht geworden ist.

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Wie geht man am besten mit der neuen Medienwelt um?

Vor der modernen Technik kann man sich natürlich nicht verwehren. Sie verfolgt uns überall und somit auch die neue Art, wie mit Medien und Informationen umgegangen wird. Wer sagt, dass er sich damit nicht beschäftigen will, der müsste sich völlig aus dem Leben zurückziehen und wie ein Einsiedler im Wald leben. Und das geht natürlich nicht. Wir müssen für uns lernen, dass wir die zur Verfügung gestellten Informationen filtern und sortieren. Dass wir uns nicht wegen jeder kleinen Kleinigkeit aufregen und uns selbst eine Meinung bilden. Es darf nicht passieren, dass wir aufgrund der neuen Möglichkeiten auf jeden Zug aufspringen. Dass wir der Meinung sind, dass wir im Internet unsere Meinung heraus posaunen können, ohne vorher zu überlegen, ob diese auch wirklich richtig und wichtig ist.

Wurde in einer Zeitung ein Artikel geschrieben, der uns nicht gefällt, hat es lange gedauert, bis wir uns hingesetzt und einen Brief an die Redaktion geschrieben haben. Wir haben uns das ganze nämlich noch überlegt und nicht einfach drauflos geschrieben. Durch die veränderte Medienwelt ist es jetzt so, dass Nachrichten im Internet direkt kommentiert werden. Gerne auch mit Meinungen, die eigentlich völlig daneben sind und die wir nie im Leben zu Papier gebracht hätten, wenn diese Nachricht in einer Zeitung gestanden hätte.

Wenn uns die neue Medienwelt nicht gefällt, können wir nur selbst etwas daran erinnern ändern. Indem wir mit offenen Augen durch die Welt gehen, nicht jede Nachricht direkt aufgreifen und sortieren, was wichtig ist und was nicht wichtig ist. Für uns und nicht für andere. Wenn uns das gelingt, dann können wir mit der veränderten Medienwelt gut umgehen. Und dann wird es uns gelingen, die Welt wieder mit besseren Augen zu sehen. Denn es ist bei weitem nicht alles schlechter geworden. Ganz im Gegenteil. Wir haben viele Errungenschaften, auf die wir stolz sein können und die sich in den letzten Jahren erst herauskristallisiert haben. Auch aufgrund der veränderten Medienwelt.